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Donuts – beliebte Teig-Kringel

In den USA blicken Donuts auf eine lange Geschichte zurück. Das Schmalzgebäckrund präsentiert sich zumeist mit bunten Glasuren und Streuseln.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
27. Oktober 2014
Bild: (c) magone / clipdealer.com

Name

Die Briten schreiben ihn auch heute noch "Doughnut". Diese Schreibweise macht den Ursprung des Gebäcks deutlicher als die vereinfachte amerikanische. In Deutschland firmiert die "Teignuss" ebenfalls als Donut.

 

Entstehung

Eine Theorie besagt, dass holländische Einwanderer in den USA Hefeteigbällchen in heißem Öl frittiert haben. Diese nannten sie "Olykoeks". Da die Bällchen laut Rezept etwa nussgroß sein sollten, erhielten sie den Namen "Doughnut". Nicht immer war das Innere des Bällchens durchgegart, so dass im 19. Jahrhundert die Amerikanerin Elizabeth Gregory echte Nüsse in die Mitte gedrückt haben soll. Ihr Sohn mochte diese Nüsse nicht besonders und entfernte sie kurzerhand. Der Donut war geboren!

Laut einer anderen Geschichte bekamen Soldaten im Ersten Weltkrieg Doughnut-Bällchen als Proviant. Für den Transport spießten sie die Kugeln auf ihre Gewehre und schufen so die heutigen Donuts.

 

Verwandtschaft

Donuts gehören wie Berliner (Pfannkuchen) oder Rheinische Krapfen zu den in Fett ausgebackenen Teiggebäcken. Während Berliner und Krapfen hauptsächlich zu Silvester und Fastnacht gekauft und gegessen werden, haben Donuts das ganze Jahr über Saison. Nicht zuletzt deswegen haben sie sich ihren Stammplatz in den Bäckereien erobert.

 

Alternative

Durch das Ausbacken in Fett ist ein Donut keine leichte Kost. Mit bis zu 400 Kilokalorien pro Stück schlagen sie zu Buche. Energiereduzierte Mini-Varianten des leckeren Kringels lassen sich mit handelsüblichen Donut-Makern leicht selbst herstellen. Da hier der Teig – ähnlich wie bei einer Waffel – durch Kontakthitze gegart wird, bleiben viele Kalorien auf den Strecke.




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