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Spaghetti & Co – unendliche Vielfalt

Spaghetti, Tagliatelle, Penne, Cannelloni oder Ravioli kennt hierzulande wohl jeder. Bei Orecchiette, Fusilli oder Farfalle wird es schon schwieriger. Aber wer hat schon mal von Chiocciole, Merletti oder Sciviottini gehört?


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
8. Februar 2016
Bild: (c) TeQui / clipdealer.com

Geschichte der Pasta

Ob Marco Polo die Nudel aus China mitgebracht hat, lässt sich heute nicht mehr klären. Auch ob die Urform der Makkaroni, die "makaria", aus dem alten Griechenland nach Italien gelangt ist, ist nicht mehr nachprüfbar. Aber dass es im 12. Jahrhundert bereits Pastaproduktion in Italien gab, ist dokumentiert.

Heutzutage gibt es Pasta in unzähligen Formen. Die Liste der Pastaformen umfasst von "A wie Abacchini" bis "Z wie Zitoni" Hunderte verschiedene Formen. Dazu gehören auch gefüllte Varianten wie Ravioli, Tortellini oder Cappelletti.

 

Kleine Hilfe

Natürlich kann man bei einer solchen Vielzahl von Nudeln nicht alle kennen. Einen kleinen Hinweis darauf, worum es sich handelt, kann die Endung des Namens geben. Bei Nudeln mit der Endung "-elle" darf man eine breite Pasta erwarten (Tagliatelle). Kleine Nudeln haben meist die Endung "-ine" oder "-ini" (Spaghettini). Und große Nudelsorten enden oft auf "-oni" (Cannelloni).

 

Die bekanntesten Formen

Als älteste Pastasorte gelten die Spaghetti aus Süditalien, deren Name sich vom italienischen "spago" (Schnur) ableitet. Aus Neapel stammen Penne, italienisch für Feder. Die Form mit der Spitze gleicht einer Schreibfeder. Fusilli wurden in Süditalien "erfunden" und sind spiralförmig. Die Schmetterlingsnudeln, Farfalle, haben ihre Heimat in Emilia. Die geriffelten Rigatoni kommen aus Rom und haben einen großen Hohlraum in der Mitte.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die glatten Nudeln wie Spaghetti, Linguine oder Tagliatelle eher mit dünnflüssigen Saucen gereicht werden. Nudeln mit großer Oberfläche, zu denen Penne, Rigatoni oder auch Fusilli gehören, eignen sich besonders gut für sämige Saucen oder Aufläufe.




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