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Brain Food – Futter fürs Gehirn

Jeder hat es schon einmal erlebt: Lange Meetings mit anregenden Diskussionen und plötzlich fühlt sich der Kopf leer an und will sich nicht mehr so recht konzentrieren. Da liegt der Griff zum Kaffeegebäck nahe. Doch was benötigt unser Gehirn wirklich, um Leistungstiefs zu überwinden oder sogar vorzubeugen?


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Wiebke Strassemeyer

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
5. August 2019
Bild: (c) fahrwasser / clipdealer.com

Das Gehirn, ein Hochleistungssportler

Tagtäglich arbeitet unser Gehirn rund um die Uhr. Es reguliert unsere Körperfunktionen, verarbeitet Emotionen und ist dafür verantwortlich, dass wir uns konzentrieren können. Da ist es nicht verwunderlich, dass es zwanzig Prozent unseres gesamten Energieumsatzes benötigt. Sobald der Brennstoff knapp wird, verschlechtert sich als erstes unsere Konzentrationsfähigkeit, denn oberste Priorität ist die Aufrechterhaltung der Grundfunktionen des Körpers.

 

Das A und O – genügend trinken

Welche Energiequellen helfen uns somit, Denkblockaden zu vermeiden? Wesentlich ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, damit das Gehirn gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird. Trinken Sie nicht erst, wenn Sie Durst verspüren, sondern regelmäßig über den Tag verteilt. Gerade bei der Arbeit am Schreibtisch bietet es sich an, immer eine Karaffe mit Wasser, Tee oder verdünnter Saftschorle griffbereit zu haben.

 

Mit Blaubeeren, Broccoli und Nüssen Denkblockaden lösen

Das Gehirn gewinnt seine Energie aus Kohlenhydraten und Fetten. Doch nicht alle kohlenhydrat- und fetthaltigen Speisen tragen dazu bei, unser Gehirn auf Touren zu bringen. Für die Konzentration ist eine konstante Energieversorgung wichtig. Dies erzielen einerseits komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte. Andererseits stärken mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, unsere Nervenzellen. Nüsse, Seefisch, Raps- und Walnussöl sollten deshalb regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Greifen Sie bei der nächsten Denkblockade also statt zum Kaffee und Schokoriegel lieber in die Nusstüte und gönnen Sie Ihrem Gehirn ein wenig frische Luft.




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