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Leinsamen: ganz oder geschrotet?

Tipp der Woche


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Barbara Beil

Bachelor of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
2. Dezember 2019
Bild: (c) ildipapp / clipdealer.com

Im Handel wird Leinsamen (auch Leinsaat genannt) sowohl im ganzen Korn als auch bereits geschrotet angeboten. Welche Variante ist die bessere Wahl?

Leinsamen sind in jeder Form reich an Ballaststoffen, wertvollen Fetten (vor allem Omega-3-Fettsäuren) und Eiweiß. Sie bieten besonders viel Vitamin E, Eisen, Magnesium sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe. Leinsamen unterstützen die Verdauung und wirken sogar leicht entzündungshemmend.

Die geschroteten Samen bieten den Vorteil, dass sie bereits aufgeschlossen sind. Dies ermöglicht eine bessere Aufnahme der Nährstoffe im Körper. Selbst durch sehr gutes Kauen der ganzen Samen kann dieser positve Effekt kaum erzielt werden.

Der Nachteil der bereits gemahlenen Version ist, dass die enthaltenen Fettsäuren schneller oxidieren, was aus gesundheitlichen Gründen zu vermeiden ist. Sie müssen daher luft- und lichtdicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Außerdem sind sie nur einige Wochen bis wenige Monate haltbar.

Wer also auf die Lagerung achtet, für den sind die geschroteten Leinsamen optimal. Bei weniger häufiger Nutzung bietet es sich an, die ganzen Samen zu kaufen und dann nur kleinere Mengen mit einem guten Mixer selbst zu mahlen.



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