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Bataten – süße Knollen

Süßkartoffeln gibt es in allen Formen und Farben: Mit ihrer charakteristischen Süße kann man die südamerikanischen Knollen pur, als Püree oder gebacken genießen.


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Kathrin Hingst

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
15. März 2010
Bild: (c) w.r.wagner / pixelio.de

Falsche Verwandtschaft

Wie die hierzulande bekannte (Stärke-)Kartoffel ist auch die Süßkartoffel in Lateinamerika beheimatet. Das war es aber auch schon mit der Ähnlichkeit: Die Batate oder Süßkartoffel gehört zur Familie der Windengewächse und ist nur sehr entfernt mit der Kartoffel verwandt. Bei den essbaren Pflanzenteilen handelt es sich, botanisch gesehen, um die verdickten Wurzelknollen. Die oberirdischen grünen Pflanzenstrukturen können bis zu vier Meter lang werden und winden sich als Kriechgewächse über den Boden.

 

Kleiner Exportschlager

Die Süßkartoffel erwies sich als Exportschlager: Sie wird nicht länger nur in Lateinamerika angebaut, sondern in vielen wärmeren Ländern, unter anderem auch in Südeuropa. Sie ist daher ganzjährig bei uns im Handel erhältlich. In den letzten Jahren ist der Bekanntheitsgrad der Süßkartoffel stark gestiegen.

 

Von gelb bis violett

Es gibt viele verschiedene Sorten der süßen Knollen: Ihr Fruchtfleisch kann sehr hell, gelborange oder sogar violett sein. Das Gleiche gilt für die Schalenfarbe. Meistens ist sie der Form nach zudem länglich, spitzzulaufend oder aber rund.

Das Besondere an der Batate ist ihre Süße: Sie verdankt sie ihrem hohen Zuckergehalt. Der Kaloriengehalt ist dementsprechend mit 108 Kalorien pro 100 Gramm etwas höher als bei der Kartoffel.

 

Als Püree oder pur genießen

Süßkartoffeln werden wie Kartoffeln gewaschen und geschält. Sie können genauso vielseitig zubereitet werden: gekocht, gebacken oder püriert. Zum Beispiel schmecken sie lecker pur mit Butter, in Gratins und Kuchen oder als Püree. Süßkartoffeln können, der Vielfalt zuliebe, auch Kürbisfleisch ersetzen. Allerdings zerfallen sie beim Braten sehr leicht. In den Herkunftsländern gart man Süßkartoffeln traditionell in der Glut des Lagerfeuers.




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