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Fettlösliche Vitamine – ohne Fett geht es nicht!

Vitamine sind organische Verbindungen und werden entsprechend ihrer Löslichkeit in wasser- und fettlösliche unterteilt. Im Körper benötigen die fettlöslichen Vitamine Lipide (Fette), um verwertet werden zu können.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
2. März 2020
Bild: (c) tilo / clipdealer.com

Gemeinsame Eigenschaften

Die Gruppe der fettlöslichen Vitamine umfasst die Vitamine A, D, E und K. Aufgrund ihrer Fettlöslichkeit können diese Vitamine im Körper gespeichert werden und bilden so eine Art Reservepool. Hauptspeicherorte sind Leber, Fettgewebe und Muskulatur. Daher müssen die fettlöslichen Vitamine nicht unbedingt täglich mit der Nahrung zugeführt werden, eine regelmäßige Aufnahme wird dennoch empfohlen. Für den Transport dieser Vitamine im Körper und die Aufnahme in Körperzellen bilden Fettmoleküle eine Art Hülle um die Vitamine herum. Bei der Speisenzubereitung sind die Verluste an fettlöslichen Vitaminen gering.

 

Vitamin A

Vitamin A ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Vorstufen des Vitamins finden sich aber auch in pflanzlichen Produkten, diese können im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Das Vitamin ist von großer Bedeutung für das Immunsystem, bei der Entwicklung von Zellen und Geweben sowie für das Wachstum. Außerdem hat es eine wichtige Funktion beim Sehvorgang.

 

Vitamin D

Vitamine der D-Gruppe kommen sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vor. Obwohl Vitamine Substanzen sind, die der Körper eigentlich nicht selbst herstellen kann, ist der Mensch in der Lage, Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht in der Haut selbst zu synthetisieren. Über diese Möglichkeit kann ein Großteil des Tagesbedarfs gedeckt werden. Ob diese Eigensynthese allerdings ausreicht, wird aktuell von Wissenschaftlern diskutiert. Im Körper nimmt das Vitamin eine wesentliche Funktion im Knochenaufbau ein, denn es fördert die Mineralisation des Knochens.

 

Vitamin E

Vitamin E umfasst eine ganze Gruppe an Verbindungen, die ähnliche chemische Eigenschaften aufweisen. Ihnen gemeinsam ist die antioxidative Wirkung auf sämtliche Zellen im Organismus. Gute Lieferanten für Vitamin E sind pflanzliche Öle wie Sonnenblumen-, Weizenkeim-, Raps- oder Sojaöl.

 

Vitamin K

Vitamin K-Verbindungen kommen hauptsächlich in grünem Gemüse wie Rosenkohl, Spinat, Broccoli, Grünkohl oder Blattsalaten vor. Weitere Quellen sind Milchprodukte, Eier, Früchte oder Getreide. Im menschlichen Organismus spielt das Vitamin eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel und bei der Blutgerinnung.




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