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Frische Frühlingskräuterküche

Kaum ist der letzte Schnee geschmolzen, hat die Sonne den Boden erwärmt, beginnen im Kräutergarten die mehrjährigen Kräuterstauden zu sprießen. Dann wird es Zeit für frische Kräuterküche.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
16. März 2020
Bild: (c) Petra Bork / pixelio.de

Was wächst zuerst?

Die ersten Kräuter, die dem Winter trotzen, sind Petersilie und Schnittlauch. Nach und nach strecken auch Zitronenmelisse, Pimpinelle, Oregano, Salbei, Kerbel und Borretsch ihre ersten Triebe ans Licht. Das bekannteste Rezept mit frischen Frühlingskräutern ist wohl die "Grüne Sauce". Aber die frische Kräuterküche hat noch eine Menge mehr zu bieten.

 

Kräuterpfannkuchen

Hier ein ganz einfaches Rezept: In einen Pfannkuchenteig aus 200 Gramm Mehl, 375 ml Milch und drei Eiern werden zwei Tassen gehackte, frische Kräuter gegeben. Alles gut vermischen und dünne Pfannkuchen backen. Dazu passt eine Pilzfüllung. Dafür Zwiebelwürfel mit 500 Gramm grob geschnittenen Champignons garen. Mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken, 200 ml Schlagsahne dazugeben und köcheln lassen. Die Pilzfüllung auf die warmen Pfannkuchen geben und servieren.

 

Kräuterbrot

Auch Brot oder Brötchen kann man mit frischen Kräutern eine besondere Geschmacksnote geben. Für 10 Brötchen werden 200 Gramm Mehl, drei Teelöffel Backpulver, 30 Gramm Butter, 100 Gramm Kräuterfrischkäse und acht Esslöffel Milch zu einem geschmeidigen Teig verrührt. Dazu kommen eine Tasse gehackte Kräuter nach Belieben. Schnittlauch, Petersilie, Kerbel oder auch Dill eignen sich ganz hervorragend. Zehn gleichgroße Brötchen formen, mit einem Gemisch aus Eigelb und Milch bestreichen und bei 180 bis 200 Grad ungefähr eine halbe Stunde backen.

 

Brennnesselsuppe

Auch wenn es sich bei den Brennnesseln nicht um ein klassisches Kraut handelt, lassen sich damit viele schmackhafte Gerichte "zaubern", zum Beispiel eine Brennnesselsuppe.

300 Gramm frische Brennnesselspitzen im Wasserbad säubern. Vorsicht bei der Ernte, aber keine Angst: Unter Wasser verlieren die Nesseln ihre "brennende" Wirkung. Dann zwei gehackte Zwiebeln und eine gehackte Knoblauchzehe in Butter glasig dünsten, die Brennnesseln zugeben und zusammenfallen lassen. Einen Liter Gemüsebrühe zugießen, drei grob gewürfelte Kartoffeln hinzugeben und 20 Minuten kochen lassen. Die Suppe pürieren, mit Sahne verfeinern und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Dazu passen Croûtons oder geröstete Brotscheiben.




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