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Essen nach Farben – bunt und gesund (Teil 3)

"Buntes" Essen versorgt den Körper mit allem, was er braucht. Diese Meinung vertritt nicht nur die Traditionelle Chinesische Medizin. Lernen Sie hier die Vorzüge der Farbpalette jenseits der Ampelfarben kennen.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
1. April 2013
Bild: (c) CarmenSteiner / clipdealer.com

Weiß

Zu den weißen Lebensmitteln gehören: Fisch, Pilze, Zwiebeln, Knoblauch, Pastinaken, Blumenkohl, Chicoree, Rüben und auch Kokosmilch und Litchis. Weiß verstärkt die Wirkung der anderen Farben. Besonders die Zwiebel- und Lauchgewächse enthalten Sulfide und Allicin. Sie helfen bei niedrigem Blutzucker und regen Speichelfluss, Magensaftproduktion und die Dickdarmtätigkeit an. Dadurch haben sie eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung.

 

Blautöne

Eine besondere Bereicherung der Farbpalette sind die blauen Lebensmittel. Dazu gehören ganz offensichtlich Auberginen, Pflaumen, Brombeeren, Blaubeeren, Holunderbeeren und blaue Trauben. Aber auch Spargel und einige Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian werden dieser Gruppe zugeordnet.

Die enthaltenen Anthocyane haben eine stark antioxidative Wirkung und können positiv auf die Sehkraft und entzündungshemmend wirken. Durch ihre gefäßschützende Wirkung können sie Herzkrankheiten und auch Schlaganfällen vorbeugen. Die ebenfalls enthaltenen Polyphenole haben günstige Effekte auf die Haut.

 

Schwarz-Braun

In der chinesischen Ernährungslehre spielen auch schwarze Lebensmittel eine bedeutende Rolle. Dazu zählen beispielsweise schwarze Pilze und schwarzer Reis, schwarzer Sesam, Datteln und Walnüsse. Durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen fördern sie die Durchblutung und wirken harntreibend. Damit wird die Nierentätigkeit angeregt.

Als Abrundung der Farbpalette dürfen die braunen Lebensmittel nicht vergessen werden. Vollkornbrot, Nüsse und auch Pilze enthalten ebenfalls reichlich Spurenelemente und Mineralstoffe.




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