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Tamarillo – die exotische Baumtomate

Die Tamarillo ist eine eiförmige Baumfrucht, die in den Hochlagen Südamerikas beheimatet ist. Im Anschnitt ähnelt die dunkelrote Frucht sehr einer Tomate, geschmacklich ist sie aber viel süßer mit einer leicht herben Note.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
10. Juni 2013
Bild: (c) andreb / clipdealer.com

Äußere und innere Merkmale

Die Tamarillo ist eine Beerenfrucht aus der Gattung der Nachtschattengewächse und gehört damit zur gleichen Pflanzenfamilie wie die Tomate. Auch in ihrem Aussehen ähnelt sie dieser sehr. Sie ist von rundlich-ovaler Form. In ihrem Inneren befinden sich viele kleine und eng aneinander liegende Samen, die von einem galertartigen Fruchtfleisch umgeben sind. Die Farbe der Früchte variiert entsprechend ihres Reifegrades von gelb über orange bis hin zu rot und violett. Tamarillos enthalten viele wertvolle Vitamine sowie die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Phosphor und Magnesium.

 

Heimat der Baumtomate

Die Tamarillo stammt ursprünglich aus Südamerika – Peru, Kolumbien, Argentinien und Bolivien. Heutzutage ist das Hauptanbaugebiet Neuseeland, von wo aus die Früchte größtenteils in die USA geliefert werden.

 

Süß und herb

Geerntet werden die Früchte meist in vollreifem Zustand. Dann ist die Schale dunkelrot und die Frucht gibt bei leichtem Druck etwas nach. Die Tamarillo kann roh oder gekocht gegessen werden. Häufig wird sie wie eine Kiwi halbiert und dann ausgelöffelt, da die Schale zwar gegessen werden darf, aber sehr fest ist und recht bitter schmeckt. Der innere Fruchtfleischanteil ist sehr saftig und süß, leicht säuerlich und zugleich auch etwas herb. Als Faustregel gilt: Je weicher die Frucht, desto süßer ist sie.

Die Tamarillo kann viele Speisen geschmacklich aufwerten. Sie verleiht Obstsalaten, Marmeladen oder Kompott durch die süß-herbe Note einen aufregenden Geschmack. Sie passt aber auch gut zu Fleischgerichten, entweder als Füllung oder als Bestandteil der Sauce. Tamarillos eignen sich ebenso für die Zubereitung von Chutneys. Die harte Schale löst sich durch das Erhitzen genau wie bei einer Tomate vom Fruchtfleisch ab und kann leicht entfernt werden.




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